Kirchenchor St. Marien



                 +++    Den Herren will ich loben und dienstags immer proben   +++

 

           

                                     Kantorei St. Marien 2009

            Vorstand:

       Bernward Schwarze, Vors.

         TEL 023 82 / 42 80  - e Mail: Bernward.Schwarze@t-online.de

         Mechtild Flötotto, stellv. Vors.  - e Mail: m-floetotto@gmx.de

         Petra Wissing, Kassiererin

         Hildegard Jaschka, Schriftführerin

         Martin Schumacher

         Beirat:        

         Cornelia Bücker  / Regine Büscher / Mechtild Brockschmidt-Gerhardt / Marion Farwick

         Hubert Schöning, Klostergasse 5 - Präses

 Chorleiter:

                                  

Kantor Martin Schumacher

                    Tel: 023 82 / 76 65 00    e Mail: Kantor.Schumacher@web.de

                                            

              Sängerinnen und Sänger des Chores im Jahre 2004                  

                                    

Zur Zeit gehören zum Chor 46 aktive Sängerinnen und Sänger.

Sopran: 20 - Alt: 17 - Tenor: 4 - Bass: 4

 

Wir singen in Gottesdiensten und liturgischen Feiern, an Hochfesten mit Orchesterbegleitung.

Jährlich gestalten wir ein festliches Konzert. Auch die Geselligkeit kommt bei uns nicht zu kurz.

Probe:

Dienstags von 19:15 - 21:30 -  Begegnungsstätte Nordstr. 

Gäste, die schnuppern wollen, sind jederzeit willkommen.

Aus der Geschichte des Chores

Seit der Weihe der neuen Kirche im Jahre 1904 übernahm der MGV Cäcilia die musikalische Gestaltung der Gottesdienste.

Eine Kontroverse zwischen Pfarrer Mering und dem Chor führte zur Gründung eines speziellen Kirchenchores. Der Pastor kam der Forderung, Geld für Noten bereitzustellen, nicht nach, so dass der MGV sich weigerte, Weihnachten zu singen.

Ignaz Ueter, Chorleiter des MGV und Organist an St. Marien, erhielt den Auftrag, einen Kirchenchor zu gründen.

" Mehre Männerstimmen traten aus dem Männergesangverein aus, suchten noch einige Stimmen beim Kirchenvorstand und aus der Gemeinde    und probten Lieder zum Weihnachtsfest für Vorsänger und Chor", so schilderte es ein damals Beteiligter.

Am 5. Oktober 1922 wurde der Kirchenchor St. Gregorius gegründet. Bereits Weihnachten gelang es, "den Gottesdienst  durch mehrstimmigen Gesang zu verschönern." 

Kontinuierlich entwickelte sich die neue Gemeinschaft. Chorproben, Kommersfeiern, Ausflüge förderten den Zusammenhalt.

1927 wurde in einem feierlichen Levitenamt eine eigene Vereinsfahne geweiht und mit befreundeten Chören im Kettelerhaus gefeiert.

                         

                                 Aus dem Protollbuch des Kirchenchores St. Marien

"15.05.1927   Ein besonders bedeutungsvoller Tag für den Kirchenchor, der Tag  der Fahnenweihe. Um 1/2 11 Uhr feierliches Levitenamt mit   Festpredigt von Präses Pfarrer Mering und anschließend Weihe der Fahne. Abends Feier im Kettelerhaus, an der die Chöre von St.  Bartholomäus und St. Josef  teilnahmen.   "Die Fahne, eine  sogenannte Schwenkfahne, ist hergestellt aus dem schwersten  Seidenbrokat in blauer Farbe mit eingeschobenen Rändern und  Ecken, mit feinster Seidenborde eingefaßt. Das Mittelbild zeigt    Papst Gregorius, auf dem Thron sitzend, in festlichem Ornat, den   Blick zum Himmel gewandt, die Charakterzüge fein ausgearbeitet,   neben sich den hl. Geist in Gestalt einer Taube, in der rechten Hand die Feder, das aufgeschlagene Buch auf den Knien, die linke  Hand erhoben. Die geschmackvolle Farbverteilung, sowie die sehr feine Ausführung der Handstickerei geben dem Gesamtbilde eine   vornehme Wirkung.  Auf der Rückseite der Fahne befindet sich  die Davidsharfe, vom Titel des Vereins < St. Gregorius- Kirchenchor Ahlen St. Marien 1923 > eingeschlossen. Als Abschluß dient eine zu den Grundfarben harmonierende  Gobelinfranse". Die Fahne wurde von der Firma Glahs-Egeling in  Münster zum Preise von 775,-- RM geliefert. Der Kirchenchor  von St. Josef stiftete den ersten silbernen Fahnennagel.""

Die Weihnachtsfeier 1935 führte zu einem Konflikt mit den Nazis. Gegen den Vorstand wurde der Vorwurf erhoben, die Wurstwaren beim Juden Spiegel gekauft zu haben. 

In den Kriegsjahren 1940 - 45 unterbrach der Chor seine Tätigkeit nicht, hatte aber zeitweise nur 14 - 16 Sänger.

Matthias Büchel, nach Ahlen evakuiert, baute den Chor nach dem Krieg wieder auf. Es entstand ein gemischter Kirchenchor aus dem "Jugendchor von St. Marien" und dem "Männerchor". Als besonders Ziel setzte man sich  zunächst die Pflege des Chorals und des Kirchengesangs. Jeden Sonntag wurde ein Choralamt gesungen. 

In den 60er Jahren wurden im Bistum Münster alle Kirchenchöre nach der Pfarrei benannt. So erhielt die   Chorgemeinschaft den Namen "Kirchenchor St. Marien".

 Aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung vom  4. September 1956

"Der Präses, Herr Pastor Overlack, verlas und erläuterte die neue Diözesanordnung, die für alle Kirchenchöre verbindlich ist, und nach der der  Kirchenchor den Namen seiner Pfarrei zu tragen  hat. In unserem Falle wurde eine Umbenennung erforderlich , so daß ab heute an Stelle der bisherigen Bezeichnung "Kirchenchor St. Gregorius" der Chor den Namen " Kirchenchor St. Marien"  führt. Auch die Zusammensetzung des Vorstandes änderte sich durch die neuen Statuten. Es werden hiernach in den Vorstand gewählt: Präses und erster Vorsitzender=  der Pastor der Pfarre, Sprecher des Chores = 2. Vorsitzender, Dirigent, Schriftführer, Kassenwart und Notenwart."

1971 initiierte Hans Deppe die Reihe "KIRCHENMUSIK IN ST. MARIEN". Seitdem fanden in der Marienkirche 96 Konzerte für Orgel, Chor und Orchester statt. 

Seit 1922 wird eine Statistik geführt. 1.456 mal sang der Chor seit 1946 in Eucharistiefeiern und musikalischen  Andachten. 

                        Die Dirigenten

Ignaz Ueter 1922 - 1929 - zugleich bis 1931 Organist an St. Marien, bis zu seinem Tod 1934 Ehrendirigent

Bernhard Arnemann 1929 - 1936

Josef Hinse aus Enniger 1936, 3 Monate

Bernhard Arnemann 1937

Eduard Benning 1937

Josef Hinse 1938

H. Wisnewski 1938, zugleich Chorleiter in St. Josef 

Franz Massmeier 1938 - 1944

Josef Büchel 1944 - 1945

Matthias Büchel 1945 - 1955

Ferdi Huißmann 1956 Vizedirigent

Lothar Pennekmap 1956 

Herbert Ochsenfarth 1956

Hans Deppe 1961 - 2002

Martin Schumacher 2002

Nach 41 Dienstjahren gab H. Deppe Amt und Dirigentenstab weiter.

    Kantor      Orgel     Vokalensemble     Schola      Archiv bis 1971          Archiv ab 2000   

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