Pfarreiengemeinschaft       St. Marien     St. Pankratius

 

Am 21. 5. 2002 errichtete Bischof Dr. Reinhard Lettmann die Pfarreiengemeinschaft.

Im neuen Pastoralbezirk bleiben die einzelnen Gemeinden selbständig, kooperieren aber in der Seelsorge.

Ein Rat koordiniert die entsprechenden Maßnahmen.  

Zur Zeit gehören zum Bezirk ca. 10.000  Christen an: St. Elisabeth - 3.768, St. Marien - 2.500, St. Pankratius - 2.946.

Seit der Fusion von St. Elisabeth und St. Marien arbeitet diese Gemeinschaft aber weiter . Detaillierte Informationen finden sich auf den Internetseiten der beiden Pfarreien.

    Elisabethkirche, erbaut 1964 / 66

        Marienkirche, erbaut 1902 / 04

Pankratiuskirche, erbaut 1892 / 93

Seelsorger / innen

Willi Stroband Heintraud Schmelting Hubert Schöning Hermann Kappelhoff
Pfarrerverwalter  an St. Marien  Pastoralreferentin in St. Marien vicarius cooperator an St. Marien Vicarius cooperator an St. Marien

 

Ludger Schlotmann Wolfgang Rüdiger Stefan Bagert
Pfarrer an St. Pankratius Diakon em. in Vorhelm Pastoralreferent in Vorhelm und St. Michael  

 

                                                                                            

         

                         Gottesdienste

  Elisabethkirche Marienkirche St. Pankratius
SA    17:00 18:15 18:00
SO      8:30

   11:00

  9:45

 

  9:30
MO     7:15

Kloster St. Michael

  9:00   8:00

 

DI  

  17:00

  8:15   Schulgottesdienst

 

  8:00 Tönnishäuschen

14:30  Pfarrheim ( 1.u 3. DI )

MI     9:00 St. Bartholomäus  
  DO                  19:00 

Kloster St. Michael

  9:00 kfd – nur 1. DO

sonst: 15:00

 

19:30

 FR

  19:15 

Herz-Jesu- nur 1. FR

18:00  8:00
 SA     9:00  

   

Aus der Geschichte der Pfarren

    

   Elisabethkirche 

Mit dem Erwerb von Grundstücken Ecke Warendorfer Straße / Bürgermeister-Corneli-Ring wurde 1955 der Grundstock für die neue Pfarrgemeinde gelegt. Der damalige Pfarrer von St. Marien Ignaz Overlack war ein unermüdlicher Förderer der Neugründung. Als Grenzen zu Marien wurde die Straßenmitte der Spilbrinkstraße und des Westkamps festgelegt. Nach dem Bau eines Kindergartens wurde 1965 der Grundstein für den Kirchbau gelegt. Die Pläne fertigte der Ahlener Architekt Hermann Leifeld. Am 19. November 1966 feierte Rektor Bernhard Kramer das erste hl. Messopfer in dem neuen Gotteshaus. Bischof Dr. Josef Höffner weihte es am 30. 9. 1967. Im Jahre 1970 wurde das Pfarrrektorat zur selbständigen Pfarre erhoben.

Zum Jahresbeginn 2009 fusionierten St. Elisabeth und St. Marien zur neuen Pfarre St.Marien.

      Marienkirche

Mitte des 13. Jahrhunderts wurde in Ahlen eine 2. Kirchengemeinde als „Neue Pfarre" gegründet. Damals zählte die Stadt zu den wenigen Orten, in der 2 Pfarreien bestanden. Die neue Kirche wurde dem Patrozinium der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht. Als Pfarrherren fungierten die Mönche des Cappenberger Prämonstratenserordens. Fast 600 Jahre stand eine gotische Hallenkirche im Zentrum der Stadt. 1902 wurde sie niedergelegt, weil einmal der Platz für die die wachsende Gemeinde nicht ausreichte, zum anderen Baufälligkeit attestiert wurde. Nach den Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker (1855-1940) und des Münsteraner Dombaumeisters Sunder-Plassmann wurde an gleicher Stelle eine neu-gotische Kirche errichtet. Am 18. Oktober 1904 weihte der Münsteraner Bischof Dr. Hermann Dingelstad den Neubau.

Dreimal wurde die Pfarre geteilt. 1920 wurde St. Josef selbständig, St. Gottfried 1954 und 1970 St. Elisabeth.

Als typische Innenstadtpfarre mit vielen Geschäfts- und wenigen Wohnräumen nimmt die Zahl der Gemeindemitglieder Jahr für Jahr ab.

Zum Jahresbeginn 2009 fusionierten St. Elisabeth und St. Marien zur neuen Pfarre St. Marien. 

    St. Pankratius

Vorhelm - Furelmi - wird etwa 864 erstmals erwähnt. Die Pfarrgründung dürfte 1193 erfolgt sein. In dieser Zeit entstand die erste Kirche im romanischen Stil. Sie fiel 1632 einem Brand zum Opfer. Nach mühsamem Wiederaufbau konnte sie erst 1655 neu geweiht werden. Sie war  wesentlich kleiner als die heutige Kirche. An der Stelle der alten Kirche wurde in den Jahren 1892 – 1893 die jetzige Kirche im neugotischen Stil nach den Plänen des Diözesanbaumeisters Hilger Hertel erbaut und am 25.10.1893 durch Bischof Hermann Dingelstad eingeweiht. Schutzpatron ist seit Bestehen der hl. Pankratius.

  

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