Katholische Pfarrgemeinde Sankt Pankratius Vorhelm 

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Interessantes aus der Vergangenheit des Dr. Augustin Wibbelt
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Dr. Augustin Wibbelt
Heimatdichter Augustin Wibbelt


Dr. Augustin Wibbelt ist als Pfarrer und Dichter der wohl bekannteste Sohn aus der St. Pankratius-Gemeinde in Vorhelm.

Auf dem elterlichen Hof in Vorhelm, Schäringerfeld, liegt er in der eigens errichteten Kapelle begraben. Der Weg zur Kapelle ist ausgeschildet. - Die Grundschule und auch eine Strasse tragen seinen Namen. - Es kommt nicht von ungefähr, dass Vorhelm auch als Wibbelt-Dorf bezeichnet wird.


Unter der Überschrift „WortOrt* Wibbelt-Garten“ schreibt die Vorhelmerin Christa Paschert-Engelke in der 25. Auflage  „Der beflügelte Aal“ folgendes:

Abseits liegt dieser WortOrt in einer Ecke des Münsterlandes, recht im Herzen von Westfalen (Augustin Wibbelt) mitten im Schäringer Feld am Rande von Vorhelm. Die Geschwister Augustin (1882-1947) und Elisabeth Wibbelt (1856-1911) verbrachten hier ihre Kindheit und Jugend. Auch heute noch wird der Hof, der bereitsim 14. Jahrhundert im Freckenhorster Heberegister verzeichnet ist, von der Familie bewohnt.

Nach seiner Pensionierung kehrte der Pastor Dr. Augustin Wibbelt 1935 von Mehr am Niederrhein hierhin zurück und verbrachte seinen Lebensabend in dem dem Garten zugewandten Seitenflügel des alten Bauernhauses. Sein Bruder ließ ihm am Rande des Gartens eine Kapelle für die tägliche Messfeier errichten. In dieser Kapelle befindet sich seit 1950 das Grab des Dichters. Sie kann jederzeit ohne Voranmeldung besichtigt werden,
auch ein Teil des alten stillen Gartens ist öffentlich. Parkbänke laden zum Verweilen ein.

Wer sich hierhin begibt, wird von der Stille einer vergangenen Zeit eingenommen und findet mächtige alte Bäume wie den Ginko, die Platane, die Linde, Magnolie und Catalpa, lebendige Zeugen, die Augustin in seinen Lebenserinnerungen „Der versunkene Garten“ heraufbeschwört: „Vor kurzem, an einem Donnerstag, es war der 14. November 1940, brach der Sturm die schöne alte Linde in unserem Garten, die ein Stück meiner Jugend verkörpert…Ich sah, wie der gewaltige Baum sich langsam auf die Seite neigte und dann mit schwerer Wucht niederschlug, indem er im Fallen mehrere Äste der nahen, gleich alten Platane zerbrach…

Hier konnte ich es wie in einem Symbol mit Händen greifen, dass die Welt meiner Jugend versinkt, unaufhaltsam und unwiederbringlich, und es erwachte in mir das starke Verlangen, diesen versunkenen Garten aus meiner treuen Erinnerung wieder herauszuholen, soweit schwache Worte es vermögen“.
Garten, Hof und die umgebende Natur waren für Augustin und Elisabeth stets WortOrte. Quellen der Inspiration. Dort entstanden die ersten lyrischen Versuche der Wibbelt-Geschwister. Augustin Wibbelt wurde später der populärste Dichter niederdeutscher Sprache, während die hochdeutschen Gedichte seiner Schwester Elisabeth nur einem kleinen internen Kreis bekannt wurden.

* Mit dem klingenden Namen WortOrte wird in Ahlen seit 2005 an bekannte, aber zum Teil vergessene Persönlichkeiten erinnert, die vormals in dieser Stadt lebten und dichteten.


60. Todestag Augustin Wibbelt: Gedenken am elterlichen Hof des Dichters
Sonderseite aus dem "Ahlener Tageblatt/Die Glocke" zum 60. Todestag von Dr. Augustin
Wibbelt.
Sonderseite der
"Ahlener Zeitung" zum 60.Todestag von Dr. Augustin Wibbelt
60. Todestag Augustin Wibbelts - Artikel aus der
Kirchenzeitung
Oberamtsrat a. D. Hans Strack erinnert sich an Dr. Augustin Wibbelt
Geburtshaus von Augustin Wibbelt ist zum Mekka der Heimatfreunde geworden

Lebhaftes Interesse an
Wibbelt-Sonderstempel
Hinweisschilder zur
Wibbeltkapelle - 1974

Totenzettel von Dr. Augustin Wibbelt


Fotos aus der Vergangenheit


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